Fast überall ist es momentan dasselbe: Eine KI bearbeitet sämtliche eingehenden Anrufe.
Durch einen Menschen ist bestenfalls ein Rückruf möglich. Zu Beginn des Jahres haben wir es ebenfalls mit einer digitalen Assistentin versucht, vielleicht erinnert sich der ein oder andere Kunde noch an „SIMona“.
Die Ergebnisse waren durchmischt mit einer eher positiven Tendenz. Während die nette KI-Dame den allermeisten Kunden durchaus kompetent helfen konnte, verstand sie auch ganz viel komplett falsch. Das ist für uns natürlich ärgerlich, für den Interessenten, der sich für eine Information von uns abmühen muss, um so mehr.
Das nicht immer lückenlose Fachwissen ist aber gar nicht der Grund, wieso wir uns jetzt wieder bis auf absehbare Zeit von unserer digitalen Rezeptionistin trennen. Sicher gäbe es hier auch bald passende Lösungen, die eine noch bessere Einbindung von Firmenwissen ermöglichen, die Fehlerquote reduzieren …
Unser Motiv dazu lässt sich in einem einzigen Stichwort zusammenfassen: Wertschätzung.
Denn diese fehlt, wenn ein Kunde, von welchem das Geschäft lebt, nur elektronisch begrüßt und abgefertigt wird.
Und das war eigentlich nie Sinn und Zweck dieser Lösung. Als wir SIMona Anfang des Jahres einführten, gehörten wir zu den Ersten und fanden das „cool“. Das passte natürlich super zu uns, als zukunftsorientiertem Telekommunikationsunternehmen. Wir dachten, dass wir unsere Kunden damit ein wenig von uns begeistern können. Aber binnen weniger Monate, waren die digialen Rezeptionisten keine coole neue Seltenheit, sondern einfach überall. Und inzwischen kriegt man kaum noch Menschen an den Hörer.
Wir verstehen uns aber als Dienstleister und als solcher dazu verpflichtet, Ihnen den bestmöglichen Support und kurze, simple Kommunikationswege zu bieten.
Deshalb: Nur noch menschlicher Support bei Bluefriends!
Ihr Bluefriends-Team

